Härzlig willkchomme

im Museum "zum Feld" in Reigoldswil

Johann Rudolf Plattner-Stiftung

Jäger und Landbesitzer Johann Rudolf Plattner starb am 31. Juli 1978 und vererbte sein Haus als Dorfmuseum den Bürgerinnen und Bürgern von Reigoldswil und insbesondere der Schülerschaft und Lehrerschaft der damaligen Realschule. Er errichtete die  Johann Rudolf Plattner-Stiftung, deren Zweck  „die Schaffung und der Unterhalt eines regionalen Heimatmuseums“ und deren Stiftungsrat erstmals am 22. August 1978 tagte unter dem Präsidenten Dr. Peter Suter. Ihn verband eine besondere Freundschaft zum „Feldruedi“ und, da sich Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule regelmässig um seine Mahlzeiten und seinen Haushalt kümmerten, vermachte er sein halbes Bauernhaus mit einem Tenn und einigen Hektaren Wiesen und Wald der Sekundarschule unter der Auflage, ein Heimatmuseum aufzubauen und zu führen. So besteht das Museum aus einer Bauernstube mit Kachelofen, einer Küche mit einer Feuerstelle, einem Ausstellungsraum, einer Posamenterstube, einer Wagnerwerkstatt und Werkzeugen eines Schuhmachers und eines Uhrenmachers.
Da die Sekundarschule weder über finanzielle Mittel verfügt noch aktuell über personelle Ressourcen, ist sie zwar Besitzerin des Hauses, aber betrieben wird das Museum von der Gesellschaft „im Feld“. Ein kleines Vermögen diente der Stiftung über Jahrzehnte zur Begleichung der jährlichen Betriebskosten und Renovationen, aber  momentan schwindet ihr Kapital, da sie keine regelmässigen Einnahmen hat ausser den Pachtzinsen und einem Beitrag der Gemeinde Reigoldswil. Seit wenigen Jahren beteiligt sich die Gesellschaft zum Feld an den Unterhaltskosten, aber dennoch ist die Stiftung auf neu gestiftetes Geld angewiesen, wenn das Dorfmuseum so erhalten bleiben soll. Die Gemeinde Reigoldswil führt die Rechnung und beaufsichtigt die Stiftung.

Stephan von Daeniken, Präsident der Johann Rudolf Plattner-Stiftung


Die Johann Rudolf Plattner-Stiftung, von Peter Suter (aus dem Neujahrsblatt Nr. 1 aus dem Jahre 1985 der Gesellschaft zum Feld, Reigoldswil) 

Nachdem am 31. Juli 1978 Rudolf Plattner im hohen Alter von 93 Jahren starb, kam sein am 25. Februar 1967 verfasstes Testament zum Tragen. Der im Hinteren Baselbiet vor allem bei Sekundarschülern (früher Realschülern) und in Jägerkreisen bekannte „Feldruedi“ schrieb in seiner letztwilligen Verfügung als Einleitung:„Mein gutes Verhältnis und die angenehmen Beziehungen zu den Schülern und Lehrern der Realschule Reigoldswil haben mich bewogen, dass nach meinem Tode die Erinnerung daran bestehen bleiben soll. Aus diesem Grunde beabsichtige ich, auf meinen Todesfall hin eine Stiftung unter dem Namen „Johann Rudolf Plattner-Stiftung“ zu errichten.“Der Zweck der Stiftung ist die Schaffung und der Unterhalt eines regionalen Heimatmuseums, in welchem „Schiff und Geschirr“ (die Beweglichkeiten“ des Donators, aber auch die von meinem Vater gegründete Schulsammlung untergebracht werden soll.Die finanzielle Grundlage bilden die Liegenschaft und Kapitalien mit ihren Zinserträgen. 

Am 22. August 1978 fand die Konstituierung des Stiftungsrates statt: Präsident Peter Suter, Vizepräsidentin Marianna Tanner, Aktuar Heinz Vogt (ab 1980 Max Dörflinger), Beisitzer: Peter Ettlin, Willy Schaub, Oskar Siegenthaler, Paul Suter und Fred Gysin. Die Vermögensverwaltung wird in verdankenswerter Weise durch Gemeindeverwalter Hans Wagner ausserhalb des Stiftungsrates besorgt und damit auch durch die Rechnungsrevisoren der Gemeinde Reigoldswil geprüft.

Der Stiftungsrat setzt sich aktuell aus folgenden Personen zusammen: 

Stephan von Daeniken, Präsident
Urs Dettwiler, Vize-Präsident und Präsident der Gesellschaft
Stephan Bitterli, Aktuar
Rémy Suter, Konservator
Annegret Schaub
Hans-Rudolf Sutter

Für das Rechnungswesen zeichnet Therese Wagner,  Gemeindeverwaltung Reigoldswil.

Unsere Bankverbindung:

Basellandschaftliche Kantonalbank 
4410 Liestal 
Konto-Nr: 40-44-0
IBAN: CH98 0076 9016 9100 2562 7 


Dem Stiftungsrat ist es ein Anliegen, in den nächsten Jahren zusammen mit der Gemeinde Reigoldswil Mittel freimachen zu können, die einen Substanzerhalt der gebäulich wertvollen Liegenschaft ermöglichen. Auch Spenden von Privatpersonen sind uns willkommen.